PFLEGE BEWEGT //
PFLEGE MACHT ZUKUNFT

ERSTE KAMMERVERSAMMLUNG //
PFLEGEKAMMER NIEDERSACHSEN

Vom 13. bis 28. Juni hatten die wahlberechtigten Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen mit der Wahl zur Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachen erstmals die Möglichkeit, demokratisch legitimierte Vertreterinnen und Vertreter Ihrer Berufsgruppe zu wählen.

Mit der schriftlichen Annahme der Mandate durch die gewählten Mitglieder der Kammerversammlung, stehen die endgültigen Wahlergebnisse der ersten Wahl zur Kammerversammlung fest. Der Errichtungsausschuss der Pflegekammer Niedersachsen bedankt sich bei allen Mitgliedern, Beteiligten und Helfern für die erfolgreiche Wahldurchführung und gratuliert den gewählten Mitgliedern der ersten Kammerversammlung.

Die Konstituierende Sitzung der Kammerversammlung findet am 8. August 2018 in Hannover statt. An diesem Tag wählen die Mitglieder der Kammerversammlung aus den eigenen Reihen das Präsidium und die übrigen Mitglieder des Vorstands. Damit endet die Arbeit des Errichtungsausschusses.


PFLEGEKAMMER //
BEWEGT

Der Claim der Pflegekammer Niedersachsen ist: Pflege bewegt // Pflege macht Zukunft. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege bewegen Sorgen im Alltag, aber auch Wünsche für die Zukunft. Wir haben in diesem Zusammenhang Interviews mit Pflegenden aus ganz unterschiedlichen Bereichen geführt und unterhielten uns auch mit einer Kollegin, die Mitglied der Pflegekammer in Großbritannien ist. Dabei ist dieser Film entstanden. Die Pflegenden zeigen Gesicht, beziehen Stellung zu ihrer Kammer. Thematisiert werden dabei vielfältige Aspekte, unter anderem Pflegequalität, Pflegenotstand, Fort- und Weiterbildung oder Professionalisierung der Pflege. Zusammen bewegen wir mehr!

PFLEGE //
AKTUELL

Es gibt viel zu tun und es gibt immer Neuigkeiten.
Hier finden Sie aktuelle News. Damit Sie nichts verpassen, sind alle Meldungen im Archiv für Sie zum Nachlesen.

Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNG // Beitragsordnung veröffentlicht

 

Beitragssatz liegt bei 0,4 Prozent des Jahreseinkommens. Minijobber sind befreit.

Die Pflegekammer Niedersachsen hat heute im Niedersächsischen Ministerialblatt ihre Beitragsordnung veröffentlicht. Pflegefachkräfte (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege), die ihren Beruf in Niedersachsen ausüben, zahlen einen Beitrag von 0,4 Prozent ihres zu versteuernden Jahreseinkommens als Kammerbeitrag.

Weiterlesen …

Beitragsordnung der Pflegekammer Niedersachsen

VERÖFFENTLICHUNG // Beitragsordnung der Pflegekammer Niedersachsen

Durch Veröffentlichung im Niedersächsischen Ministerialblatt (Nds. MBl. Nr. 27/2018 v. 18.7.2018) ist die Beitragsordnung der Pflegekammer Niedersachsen in Kraft getreten.

Kammersatzung der Pflegekammer Niedersachsen

VERÖFFENTLICHUNG // Kammersatzung der Pflegekammer Niedersachsen

Durch Veröffentlichung im Niedersächsischen Ministerialblatt (Nds. MBl. Nr. 24/2018 v. 27.6.2018) ist die Kammersatzung der Pflegekammer Niedersachsen in Kraft getreten. Die Kammersatzung legt den Grundstein für die Ausrichtung und die Arbeitsweise der neu gewählten Kammerversammlung, des Vorstands und des Präsidiums.

Weiterlesen …

Vorläufiges Wahlergebnis

WAHL 2018 // Detaillierte Wahlergebnisse

Nach der Bekanntgabe der gewählten Mitglieder der Kammerversammlung am 01. Juli 2018, wurden nun auch die detaillierten Wahlergebnisse veröffentlicht. Das Wahlergebnis ist vorbehaltlich der Annahme der Mandate durch die gewählten Mitglieder der Kammerversammlung. In der Aufbereitung finden Sie neben detaillierten Informationen zur Wahlbeteiligung und Stimmabgabe, u.a. die Stimmverteilungen auf die einzelnen Wahlvorschläge sowie die Reihenfolge der Ersatzmitglieder.

Zu den detaillierten Wahlergebnissen ...

Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNG // 14.000 Pflegekräfte haben gewählt

Das vorläufige Ergebnis der Wahlen zur ersten Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen steht fest. Mehr als 14.000 Mitglieder haben in den vergangenen zwei Wochen ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,3 Prozent.

Weiterlesen …

Vorläufiges Wahlergebnis

WAHL 2018 // Vorläufige Wahlergebnisse

Vom 13. bis 28. Juni 2018 hatten die wahlberechtigten Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen erstmalig die Möglichkeit, in einer freien, geheimen und gleichen Wahl, Vertreterinnen und Vertreter für ihre Berufsgruppe in die Kammerversammlung zu wählen.

Die Vorsitzende des Errichtungsausschusses gibt die vorläufigen Ergebnisse der Wahl zur Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen hier auf der Website bekannt.

Zu den vorläufigen Wahlergebnissen ...

SATZUNGEN //
ORDNUNGEN

Der Errichtungsausschuss ist das vorbereitende Organ für die Pflegekammer Niedersachsen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, alle Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Altenpflegerinnen und Altenpfleger in Niedersachsen als Mitglieder der Pflegekammer zu registrieren und die erste Wahl zur Kammerversammlung vorzubereiten. Der Errichtungsausschuss ist nicht die Pflegekammer, er bereitet diese nur vor, so dass die Kammer 2018 mit IHNEN als Mitglied ihre Arbeit aufnehmen kann.

Mit der Wahl zur Kammerversammlung werden die Mitglieder der Kammerversammlung nach § 15 Abs. 1 PflegeKG in unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf fünf Jahre gewählt. Die von den Mitgliedern der Pflegekammer gewählten Vertreterinnen und Vertreter treten spätestens zwei Monate nach der Wahl in der ersten Kammerversammlung zusammen (§ 13 Abs. 9 PflegeKG).

Im Rahmen der vorbereitenden Tätigkeit des Errichtungsausschusses werden gemäß § 40 PflegeKG die Kammersatzung sowie die Melde- und Auskunftsordnung, die Haushalts- und Kassenordnung, die Beitragsordnung, die Gebührenordnung und die Wahlordnung der Kammer erarbeitet. Ordnungen und Satzungen sind für alle Mitglieder gültig. Die bereits erlassenen Ordnungen finden sich hier: Melde- und Auskunftsordnung, Wahlordnung für die Wahlen zur Kammerversammlung, Beitragsordnung und Kammersatzung.

AKTUELLES //
ARCHIV

Alle Nachrichten finden Sie in unserem Archiv.

 

Die Pflegekammer in Niedersachsen ist da!

FÜR DIE PFLEGENDEN //
FÜR DICH. FÜR MICH. FÜR ALLE.

Als größte Berufsgruppe des Gesundheitswesens nimmt die Pflege eine Schlüsselposition in der aktuellen und zukünftigen gesundheitlichen Versorgung in Deutschland ein.

Selbstverwaltung und Weiterentwicklung der professionellen Pflege liegen nun erstmals in der Eigenverantwortung der Heilberufe in der Pflege.

Gründe, DIE BEWEGEN!

Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung.

Pflegequalität selbst definieren, entwickeln und realisieren.

 Mitbestimmung bei Gesetzgebungen im Pflege- und Gesundheitswesen.

Die Pflege und die übrigen Heilberufe sind gleichberechtigt.

Eigene Bereitstellung von Gutachtern und Sachverständigen für Pflege.

Berufsethische Grundsätze verbindlich festlegen.

Sicherung einer sach- und fachgerechten Pflege für die Bevölkerung.

Schutz der Pflegebedürftigen.

Anerkennung pflegerischer Fachexpertisen.

Fragen, die uns Bewegen //
FAQ

Frage 1: Wer kann und muss Mitglied in der Pflegekammer Niedersachsen werden?

Kammermitglied ist, wer die Erlaubnis hat, die Berufsbezeichnung:

  • „Altenpflegerin“ oder „Altenpfleger“,
  • „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ oder „Gesundheits- und Krankenpfleger“ oder
  • „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“

zu führen und diesen Beruf in Niedersachsen ausübt. Eine Berufsausübung liegt bereits dann vor, wenn bei der Tätigkeit Kenntnisse und Fähigkeiten, die Voraussetzung für die Erteilung der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung waren, eingesetzt werden oder auch nur eingesetzt oder mit verwendet werden können.

Frage 2: Weshalb gibt es eine Pflichtmitgliedschaft?

Um die Selbstverwaltungsaufgaben einer Kammer erfüllen zu können, werden alle Angehörigen der Heilberufe in der Pflege (Altenpfleger/innen / Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen) zur Mitgliedschaft in der Kammer verpflichtet. Diese Pflichtmitgliedschaft ist die Voraussetzung für eine demokratische Meinungsbildung und die Vertretung der Berufsgruppe in ihrer Gesamtheit. Die Pflichtmitgliedschaft in der Pflegekammer ist notwendig, weil die Selbstverwaltungsrechte nur dann an die Berufsgruppe der Pflegenden übertragen werden können.

Es muss also sichergestellt sein, dass die Gesamtheit der Berufsgruppe der pflegerischen Heilberufe vertreten wird. Dieses Prinzip wird „Majoritätsprinzip“ genannt. Die Pflichtmitgliedschaft ermöglicht allen Berufsangehörigen, ihre Vertretung in die Kammerversammlung zu wählen. Die Kammerversammlung wählt aus ihren Reihen den Vorstand.

Vertritt der Vorstand die Berufsgruppe, z. B. bei der Beratung der Landesregierung in Gesetzgebungsverfahren, kann sich der Gesetzgeber darauf verlassen, dass er das Votum der Mehrheit der Berufsgruppe repräsentiert. Aber auch nach Innen, z. B. bei der Festlegung einer Berufsordnung und ethischer Richtlinien, muss der Vorstand die Beschlüsse der Kammerversammlung umsetzen.

Beschlüsse gegen die Mehrheit der Kammerversammlung können zur Abwahl des Vorstandes führen.

Frage 3: Stellt die Pflegekammer eine Konkurrenz zu Gewerkschaften oder den Berufsverbänden dar?

Die Pflegekammer übernimmt weder Aufgaben der Gewerkschaften noch tritt sie zu Gewerkschaften und Verbänden der Pflegeberufe in Konkurrenz.
Die Landespflegekammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und führt hoheitliche, also staatlich übertragene Aufgaben aus. In erster Linie verwaltet die Pflegekammer die Heilberufe in der Pflege – stellt demnach eine Selbstverwaltung der Pflege dar. Eine orientierende Berufsordnung, auf die sich beruflich Pflegende in der Praxis mit ihren oft widersprüchlichen Anforderungen berufen könnten, fehlt bislang ebenso wie verbindliche ethische Richtlinien. Bisher konnten beruflich Pflegende sich nur auf entsprechende Empfehlungen stützen – zukünftig werden sie mit der Pflegekammer eigene und verbindlichere Standards festlegen. Das kann keine andere Institution leisten.

Um es ganz deutlich zu sagen: Die originäre Aufgabe der Gewerkschaften, nämlich die Ausgestaltung von Tarifverträgen in gemeinsamen Verhandlungen mit Vertretern der Arbeitgeber, bleibt den Gewerkschaften vorbehalten. Auch werden die Gewerkschaften sich weiterhin maßgeblich für Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten in den Pflegeberufen einsetzen. Hierbei können sie auf die Unterstützung der Landespflegekammer Niedersachsen zählen.
Die Agenda der berufsfachlichen und berufspolitischen Diskussionen wird weiterhin tonangebend durch die Verbände der Pflegeberufe bestimmt. Die Selbstverwaltung, also die Pflegekammer, wird von den innerhalb der Berufsverbände geführten und nach außen kommunizierten berufspolitischen Diskussionen profitieren und umgekehrt.

Ein gutes Zusammenwirken von Pflegekammer, Gewerkschaften und Berufsverbänden wird die Berufsgruppe nachhaltig stärken.

Frage 4: Warum soll ich Geld für eine Kammer bezahlen, kann nicht der Staat diese Aufgaben übernehmen?

Seit fast dreißig Jahren setzen sich beruflich Pflegende für die Selbstverwaltung, also die Pflegekammer, ein. In dieser Zeit haben Politiker, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Krankenhausgesellschaften und viele andere für die Pflegeberufe gesprochen: Pflege muss attraktiver werden; Pflege ist ein wichtiger Beruf; Pflegende müssen mehr Geld verdienen usw. Es ist offensichtlich, dass staatliche Regelungen ohne direkten Einbezug der Pflege kaum in der Lage sind, die Komplexität des Gesundheitswesens zu steuern. Der Staat braucht für die Erfüllung besonders wichtiger Staatsaufgaben – wie Gesundheit und Pflege – zentrale Ansprechpartner mit hohem Sachverstand.

Nur die funktionale pflegerische Selbstverwaltung verfügt über Entscheidungsträger für eine Interessengerechtigkeit und Richtigkeitsvermutung der gefundenen Ergebnisse. Nirgendwo ist pflegerisches Fachwissen so kompetent gebündelt wie in der Berufsgruppe selbst. Die Landespflegekammer Niedersachsen kann über die Pflichtmitgliedschaft eine vollständige Interessenrepräsentation der professionell Pflegenden sicherstellen. Dafür zahlen die Mitglieder einen Beitrag. Denn eine pflegeberufliche Selbstverwaltung gibt es nur in Form einer Pflegekammer. Und eine Kammer ist ohne eigene Beiträge nicht zu haben.

Frage 5: Wie kann ich mich selbst in der Kammer engagieren und einbringen?

Ihr Engagement ist sehr gefragt! Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich in die Arbeit der Pflegekammer einzubringen. Dies wird am Aufbau der Kammer deutlich:

  • Kammerversammlung

Sie können Mitglied der Kammerversammlung werden: Das höchste Gremium in der Pflegekammer ist die Kammerversammlung. Sie wird von allen Mitgliedern der Pflegekammer für fünf Jahre gewählt. Ein Mitglied der Kammerversammlung vertritt ca. 1.500 Kammermitglieder. Die Kammerversammlung beschließt die Kammersatzung, wählt den Vorstand der Pflegekammer, richtet Kommissionen ein, z. B. die Ethikkommission, setzt ständige Ausschüsse zur inhaltlichen Arbeit ein und trifft Haushaltsentscheidungen. Die Mitglieder der Kammerversammlung sind ehrenamtlich tätig.

  • Kammervorstand

Sie können sich zur Wahl in den Vorstand zur Verfügung stellen. Der Vorstand wird für fünf Jahre von der Kammerversammlung gewählt. Er besteht aus einer Kammerpräsidentin oder einem Kammerpräsidenten, einer stellvertretenden Präsidentin oder einem stellvertretenden Präsidenten und fünf weiteren Vorstandsmitgliedern. Jede Berufsgruppe muss wenigstens mit einem Vorstandsmitglied vertreten sein. Alle sieben Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig und haben die Aufgabe, die Geschäfte der Pflegekammer zu führen.

  • Ausschüsse und Arbeitskreise

Ausschüsse und Arbeitskreise sind eine weitere Möglichkeit, als Mitglied der Kammer tätig zu werden. Die ständigen Ausschüsse werden von der Kammerversammlung zu gegebener Zeit eingesetzt.

  • Geschäftsstelle

Unterstützung erhalten die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Kammerversammlung durch die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Pflegekammer.

Frage 6: Welchen Einfluss habe ich auf die Ausgestaltung der Kammer?

Mit Ihrem aktiven Wahlrecht können Sie die Vertreterinnen und Vertreter der Kammerversammlung wählen, die Sie für geeignet und kompetent halten. Mit Ihrem passiven Wahlrecht können Sie sich selbst in die Kammerversammlung wählen lassen und dort die Ausrichtung und Arbeit der Pflegekammer Niedersachsen ganz aktiv mitgestalten. Sie können als aktiver Part in Ausschüssen und Arbeitskreisen oder als Mitglied des Vorstands mitwirken und Ihre Expertise einbringen.

IN BEWEGUNG //
VOM ERRICHTUNGSAUSSCHUSS ZUR PFLEGEKAMMER

Am 12.12.2016 ist das Kammergesetz für die Heilberufe in der Pflege (PflegeKG) im Niedersächsischen Landtag verabschiedet worden. Mit Inkrafttreten des PflegeKG am 01.01.2017 sind alle überwiegend in Niedersachsen tätigen Angehörigen eines der Heilberufe in der Pflege (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen (§ 2 PflegeKG).

Der vom Sozialministerium berufene Errichtungsausschuss bereitet die Arbeit der Pflegekammer Niedersachsen seit dem 27.03.2017 vor. Mit gebündelter Kompetenz und langjährigen Erfahrungen aus allen Bereichen der Pflege arbeiten die insgesamt 40 vom Sozialministerium berufenen Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder ehrenamtlich daran, die Voraussetzungen zur Pflegekammer Niedersachsen zu schaffen. Diese Mitglieder wählten am 27. März 2017 aus ihren Reihen den Vorstand des Errichtungsausschusses.

Die Aufgaben des Errichtungsausschusses sind die Registrierung der Mitglieder sowie die Vorbereitung und Durchführung der Wahl zur ersten Kammerversammlung. Mit der Konstituierung der ersten Kammerversammlung am 08. August 2018 endet die Arbeit des Errichtungsausschusses.

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende: Sandra Mehmecke, Gesundheits- und Krankenpflegerin (links)

„Die Pflege trägt immense Verantwortung für den einzel­nen Menschen und die gesamte Gesellschaft. Mit der Pflegekammer übernimmt die Pflege endlich auch für sich selbst Verantwortung. Die Selbstverwaltung ist längst überfällig.“

Vorstandsmitglied: Rolf Weiß, Gesundheits- und Krankenpfleger (2.v.l.)

„Die Pflegekammer ist unerlässlich für die Entwicklung von qualitätssichernden und -fördernden Maßnahmen – im Sinne der Pflegenden und vor allem unserer Patienten.“

Vorstandsmitglied: Jürgen Butzke, Altenpfleger (Mitte)

„Ich wünsche mir eine starke Stimme für die Pflege in Niedersachsen. Das wird die künftige Pflegekammer sein.“

Vorstandsvorsitzende: Katrin Havers, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (2.v.r.)

„Wir brauchen die Pflegekammer um unseren Berufsstand zu stärken und um unsere Profession weiter zu entwickeln.“

Vorstandsmitglied: Nadya Klarmann, Altenpflegerin (rechts)

„Nun können endlich wir, die wir aus der Pflege kommen, selbst für uns einstehen und für bessere Bedingungen in den Pflegeberufen sorgen – und dafür stehe ich.“

GEMEINSAM BEWEGEN WIR MEHR //
MULTIPLIKATOREN GESUCHT

Der Errichtungsausschuss der Pflegekammer Niedersachsen ist seit Ende März im Amt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, innerhalb eines Jahres die ca. 70.000 Pflegenden in Niedersachsen zu registrieren und die erste Wahl zur Kammerversammlung vorzubereiten.

Die Mitglieder sollen vorab vollständig über die Aufgaben, Chancen und Pflichten der Pflegekammer informiert werden. Diese wichtige Aufgabe kann nur gemeinsam bewältigt werden.

Wir suchen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die uns dabei unterstützen.


DIE KAMMER KOMMT //
UND JETZT?

Die wichtigste Aufgabe für die Errichtung der Pflegekammer Niedersachsen ist die Registrierung der Mitglieder. Kammermitglieder sind nach § 2 PflegeKG alle überwiegend in Niedersachen tätigen Angehörige eines der Heilberufe in der Pflege (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege). Die Kammermitglieder sind gegenüber der Kammer melde- und auskunftspflichtig. Die Registrierung ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 5 PflegeKG sowie §§1 und 3 Melde- und Auskunftsordnung). Noch nicht registrierte Mitglieder sind auch nach Schließung der Wählerlisten am 15.02.2018 weiterhin zur Registrierung verpflichtet.

ARBEIT­GEBER

INFORMATIONEN FÜR ARBEIT­GEBER

Der Errichtungsausschuss Pflegekammer Niedersachsen wird mit Ihnen als Arbeitgeber, der Angehörige der Heilberufe in der Pflege in Niedersachsen beschäftigt, in nächster Zeit Kontakt aufnehmen.
Ziel ist eine strukturierte Weiterleitung der Daten von den zukünftigen Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen. Hierbei achtet der Errichtungsausschuss insbesondere auf die Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze.

PFLEGENDE

INFORMATIONEN FÜR MITGLIEDER DER PFLEGEKAMMER NIEDERSACHSEN

Angehörende der drei Heilberufe in der Pflege in Niedersachsen sind Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen.

Die Erstregistrierung der Kammermitglieder wird vom Errichtungsausschuss Pflegekammer Niedersachsen durchgeführt. Der Errichtungsausschuss nimmt dazu zu allen Arbeitgebern Kontakt auf, welche Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen beschäftigen. Die Arbeitgeber werden gemäß PflegeKG aufgefordert, folgende Daten über ein datengeschütztes und verschlüsseltes System zu melden:

  • Vorname, Familienname, frühere Namen, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Dienst- & Privatanschrift, Berufsbezeichnung

Sobald die gemeldeten Daten vom Arbeitgeber vorliegen, werden Sie direkt vom Errichtungsausschuss angeschrieben, um sich zu registrieren.

Alle Informationen zur Registrierung und wie Sie sich registrieren können, finden Sie  hier.

70000

Pflegende in Niedersachsen

7.9

Mio. Menschen in Niedersachsen

REGISTRIEREN //
SO GEHT’S!

Zur Registrierung der Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen gibt es in der Errichtungsphase zwei Möglichkeiten:

A. Die Erstregistrierung über die Arbeitgeber

Zur Erstregistrierung hat der Vorstand des Errichtungsausschusses alle Arbeitgeber gemäß § 42 Abs. 2 PflegeKG aufgefordert, Daten zur Erfassung der Kammermitglieder zu übermitteln.
Folgende Daten werden von Ihrem Arbeitgeber über ein verschlüsseltes und datengeschütztes System an den Errichtungsausschuss übermittelt:

  • Vorname, Familienname
  • frühere Namen
  • Geburtsdatum, Geschlecht
  • Dienst- & Privatanschrift, Berufsbezeichnung

Sobald die gemeldeten Daten vom Arbeitgeber bei uns vorliegen, werden Sie direkt vom Errichtungsausschuss angeschrieben. Sie erhalten den Meldebogen, welcher die oben genannten Daten enthält. Nach Überprüfung und Vervollständigung senden Sie Ihren Meldebogen unterschrieben und zusammen mit einer Kopie Ihrer Berufsurkunde an den Errichtungsausschuss Pflegekammer Niedersachsen zurück.

WICHTIG: Bitte vervollständigen Sie alle LEEREN Felder auf Ihrem Meldebogen. Es handelt sich um Pflichtangaben, lediglich Titel und Mobil privat sind freiwillig anzugeben. Datumsangaben sollen in dem Format TT.MM.JJJJ eingetragen werden (Beispiel: 01.01.2000).

Die Zusendung soll postalisch anhand des Rücksendeumschlags erfolgen, den Sie gemeinsam mit Ihrem vorausgefüllten Meldebogen erhalten haben. Alternativ können Sie den Versand eigenständig organisieren und per Post an "Geschäftsstelle des Errichtungsausschusses der Pflegekammer Niedersachsen, Marienstraße 3, 30171 Hannover" senden.

B. Die selbständige Registrierung

Diese Registrierungsvariante ist vor allem wichtig, wenn Sie in der Phase der Registrierung nicht von Ihrem Arbeitgeber gemeldet wurden. In diesem Fall haben Sie im November keine Post von uns erhalten.

So geht die selbstständige Registrierung

  1. Laden Sie sich den Meldebogen herunter.

  2. Füllen Sie den Meldebogen am Computer aus. Lassen Sie bitte das Feld für Unterschrift und Datum leer, dieses muss handschriftlich ergänzt werden.

  3. Drucken Sie den Meldebogen aus und ergänzen Sie handschriftlich Ihre Unterschrift und das Datum.
  4. Versenden Sie den Meldebogen gemeinsam mit einer Kopie Ihrer Berufsurkunde an die Pflegekammer Niedersachsen. Dies kann postalisch oder über ein Online-Formular erfolgen.

a. Postalischer Versand der Unterlagen:

Senden Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Meldebogen und eine Kopie Ihrer Berufsurkunde postalisch an:

Geschäftsstelle Errichtungsausschuss Pflegekammer Niedersachsen
Marienstraße 3
30171 Hannover

b. Online Versand der Unterlagen:

  1. Bitte scannen Sie den von Ihnen unterschriebenen Meldebogen und Ihre Berufsurkunde ein und speichern Sie diese auf Ihrem Computer ab.
  2. Öffnen Sie das Online-Formular „Online Versand der Meldeunterlagen“ (siehe unten).
  3. Füllen Sie die leeren Textfelder aus, wichtig ist dabei die Angabe einer E-Mail-Adresse.
  4. Ziehen Sie die beiden eingescannten Dokumente (ausgefüllter, handschriftlich unterschriebener Meldebogen und Berufsurkunde) in das grau hinterlegte Textfeld. Alternativ können Sie die Daten auch über „Datei hinzufügen“ dem Online-Formular hinzufügen.

    Wenn eine Datei erfolgreich hinzugefügt wurde, wird der Dateiname unter dem Button „Datei hinzufügen“ angezeigt.
    Beispiel:
    SEND Verfahren
  5. Klicken Sie auf „SEND“, um den Versand abzuschließen. Ihre Daten werden verschlüsselt übermittelt.

Nachdem wir Ihre Unterlagen erhalten haben, werden Sie von uns über Ihre Mitgliedschaft informiert. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der MELDEORDNUNG, über die FAQs hier auf der Website, auf FACEBOOK und über unseren Newsletter. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen per Telefon oder E-Mail unter INFO@PFLEGEKAMMER-NDS.DE.

Durch Ihre Mitgliedschaft haben Sie in Zukunft die Möglichkeit, Ihre Pflegekammer mitzugestalten. Bitte informieren Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen über die Registrierung, und unterstützen Sie uns beim Aufbau der Pflegekammer Niedersachsen.

Newsletteranmeldung

Bewegend //
Termine

Hier informieren wir Sie über anstehende Informationsveranstaltungen und die nächsten Termine für Multiplikatorentreffen.

Termine filtern:

Mittwoch, 08.08.2018

KAMMERVERSAMMLUNG // KONSTITUIERENDE SITZUNG

Die konstituierende Sitzung der ersten Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen findet am 08.08.18 statt. 

IN BEWEGUNG //
IN NIEDERSACHSEN

Um die Pflegenden in Niedersachsen über die Pflegekammer zu informieren, sind Multiplikatoren im ganzen Land unterwegs. In Einrichtungen vor Ort stehen wir für Fragen und Erklärungen zur Verfügung.

Sie möchten, dass wir auch in Ihrer Nähe oder in Ihrer Einrichtung über die Kammer informieren?
Kontaktieren Sie uns!

Downloads

Hier finden Sie alle Dokumente zum freien Download.

Gesetzesschriften
Meldebogen
Wahlen
Präsentation Pflegekammer
Informationsmaterial

KONTAKT //
Wie können wir Ihnen helfen?

Geschäftsstelle des Errichtungsausschusses
der Pflegekammer Niedersachsen

Marienstraße 3
30171 Hannover

Fon: 0511-920 930-0
Mail: info@pflegekammer-nds.de

ANFAHRT //
SO FINDEN SIE UNS

Hinweis: Gebührenfreie, öffentliche Parkplätze sind rar – bitte nutzen Sie bevorzugt die öffentlichen Verkehrsmittel.

Vom Hauptbahnhof aus erreichen Sie die Geschäftsstelle in ca. 10 Min. zu Fuß in Richtung Süden (siehe Karte).

Stadtbahn: Linien 1, 2, 4, 8 vom Hauptbahnhof Hannover bis Aegidientorplatz (3-4 Minuten vom Hauptbahnhof, 2 Haltestellen). Dann die Treppe nach oben und dem Ausgang Marienstr. folgen. Die Marienstr. 3 befindet sich ca. 100m von der Haltestelle Aegidientorplatz auf der linken Seite der Marienstraße.